Dokumentation · Einrichtung
Markenprofil und Stil-Beispiele
Das Markenprofil steuert, worüber und wie geschrieben wird. Du bearbeitest es im Onboarding-Assistenten oder später über Markenprofil bearbeiten.
Felder
| Feld | Bedeutung |
|---|---|
| Unternehmen | Wer hinter der Website steht |
| Produkte und Leistungen | Was du anbietest |
| Zielgruppe | Für wen die Beiträge geschrieben werden |
| Tonalität | Auswahl plus Freitext — der Freitext hat Vorrang |
| Anrede | du, Sie oder neutral (für englische Inhalte ohne Wirkung) |
| Alleinstellungsmerkmale | Eine je Zeile |
| Das soll vorkommen | Eine je Zeile |
| Das darf nicht vorkommen | Eine je Zeile |
| Bildstil | Vorgabe für die Bild-KI |
| Belegte Fakten | Aussage plus Quelle |
| Autorinnen und Autoren | Namen, unter denen Beiträge erscheinen |
Belegte Fakten brauchen eine Quelle
Ein Fakt ohne gültige URL wird nicht gespeichert. Belegte Fakten stehen bewusst getrennt von der Tonalität: Die Tonalität beschreibt, wie es klingt, die Fakten sind das, was im Text behauptet werden darf.

Styleguide anhängen
Habt ihr einen Styleguide oder ein Tone-of-Voice-Dokument, lädst du es im Markenprofil direkt hoch — als PDF (der Normalfall), DOCX, TXT oder MD, höchstens 10 MB.
Was dabei passiert:
- Text auslesen. Wir holen den Fließtext aus dem Dokument und kappen ihn bei 60.000 Zeichen. Die Datei selbst speichern wir nicht — abgelegt werden nur Dateiname, Größe, Prüfsumme und der ausgelesene Text.
- Regeln ableiten. Der Knopf Regeln ableiten verdichtet den Text zu einem kurzen Regelblock: Tonalität, bevorzugte Begriffe, verbotene Wörter, verbindliche Schreibweisen (falsch => richtig), Formatregeln und Sonstiges. Das läuft höchstens einmal pro Stunde und Website.
- Prüfen und bestätigen. Der Regelblock ist zunächst ein Entwurf und in allen Feldern editierbar. Erst Regeln bestätigen schaltet ihn scharf.
Nur bestätigte Regeln wirken auf neue Beiträge. Ein Entwurf ändert an Gliederung, Text und Überarbeitung kein einziges Zeichen.
Wo der Styleguide wirkt und wie wir es prüfen
Sind die Regeln bestätigt, hängen sie als eigener Block an den Vorgaben, die Gliederung, Volltext, Faktenkorrektur und Überarbeitung ohnehin bekommen — und an die Qualitäts-Nachbesserung, damit eine verbotene Formulierung dort nicht wieder hereinwandert.
Der Nachweis steht in der Qualitätsprüfung: Die Regel Styleguide eingehalten sucht im fertigen Fließtext nach den verbotenen Wörtern und den falschen Schreibweisen und nennt die Treffer beim Namen, zum Beispiel „Styleguide: 2 Treffer: „Kunde“ (verboten), „E-Mail“ statt „Email““. Die Regel ist ein Hinweis: Sie zieht Punkte vom Score ab, blockiert eine Freigabe aber nie. Gesucht wird auf Wortgrenzen und ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung — „Kunde“ schlägt in „Kundenservice“ nicht an.
Grenzen
- Ein gescanntes PDF ohne Textebene enthält für uns keinen Text. Wir sagen das deutlich („Das PDF enthält keinen lesbaren Text (vermutlich gescannt)“) — dann hilft nur eine Fassung mit Textebene oder ein Kopieren des Textes in eine TXT-Datei.
- Bilder, Farbwerte und Layoutvorgaben aus dem Dokument werten wir nicht aus. Für Bilder gibt es das Feld Bildstil.
- Styleguide entfernen löscht Text, Metadaten, Regeln und Status in einem Schritt.
Stil-Beispiele und gelernte Markenstimme
Im Schritt Markenstimme hinterlegst du Textbeispiele. Bei der Blog-Übernahme lernt die Bild-KI zusätzlich den Stil deiner bisherigen Beitragsbilder, damit neue Bilder dazu passen.
Vorschlag erzeugen
Vorschlag aus der Website erzeugen füllt die Felder aus dem vorhandenen Material. Lässt sich daraus nichts Belegbares ableiten, bleiben die Felder leer — dann füllst du sie selbst.